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U23 WM in Racice mit erfolgreicher Neusser Beteiligung

Der Samstag (10.07.2021) begann für unsere Aktiven mit dem Halbfinale von Cosima. Durch einen stark gefahrenen Vorlauf hatte sich Cosima als Zweite hinter der Griechin Evangelista Anastasiadou direkt für das Halbfinale qualifiziert. Auf den ersten 1000m konnte sich Cosima zusammen mit der Italienerin Silvia Crosio mit ca. einer Länge vom Feld absetzen. Auf der ersten Streckenhälfte schoben sich die Bugbälle von Cosima und der Italienerin abwechselnd nach vorne. An der 1000m-Marke trennten diese beiden Boote 2 Hundertstel Sekunden. Auf den dritten 500m konnte sich dann Silvia Crosio eine ¾ Länge Vorsprung herausfahren, den sie bis ins Ziel halten konnte. Cosima konnte den Vorsprung vor der Irin Cliodhna Nolan und der Niederländerin Femke van de Vliet, die sich einen harten Kampf um den verbleibenden A-Finalplatz lieferten, halten. Damit musste die Holländerin, die 2019 auf der U23-WM in Sarasota im Leichten Doppelzweier als Silbermedaillengewinnerin vor Cosima ins Ziel gekommen war, mit 6 hundertstel Sekunden hinter der Irin ins B-Finale. Im zweiten Halbfinale musste mit der Schweizerin Eline Rol auch die Goldmedaillengewinnerin im leichten Doppelzweier von Sarasota ins B-Finale – ein Indiz für die große Leistungsdichte in dieser Bootsgattung. Cosima fuhr dabei mit 7:36,55 die zweitbeste Zeit und war damit auch schneller als die in den Vorläufen so stark auftrumpfenden Ruderinnen aus Griechenland und Russland.

Am frühen Nachmittag standen dann die ersten beiden Finale mit Neusser Beteiligung an – die leichten Zweier-ohne. Als erste musste Cece (Cecilia Sommerfeld) mit Ihrer Partnerin Antonia Michaels (RG HANSA e.V. Hamburg) an den Start. Am Mittwoch hatten sich Cece und Antonia mit einem souverän gefahrenen Vorlauf vor dem Boot aus der Türkei und der Ukraine direkt für das Finale qualifiziert. Im anderen Vorlauf hatten sich Italien und die USA stark präsentiert, so dass im Finale der Kampf um die Medaillen unter diesen drei Booten zu erwarten war. So kam es dann auch im Finale. Schon bei 500m haben sich die drei Boote vom Rest des Feldes abgesetzt, wobei die Italienerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und sich Schlag um Schlag von ihren Verfolgerinnen absetzen konnten. Dafür wurde der Kampf um die Silbermedaille intensiv geführt. Konnten Bonnie Pushner und Lindsey Rust (USA) bei 500 und 1000 Metern mit knapp einer ¾ Länge den Silberrang behaupten, schoben sich Cece und Antonia auf den dritten 500 Metern immer weiter heran, zogen bei 1600m gleich und hatten dann im Endspurt die größere Härte und zogen vorbei. Im Ziel konnten sich Italien (7:31,65) über Gold, Cece und Antonia (7:38,01) über Silber und das US-Boot (7:41,95) über Bronze freuen.

Direkt nach Ceces Rennen legten sich Benjamin und Johannes an die Startbrücke. Unsere Jungs hatten keinen so geradlinigen Weg ins A-Finale. Im Vorlauf am Mittwoch schienen sie noch etwas beeindruckt und unsicher, so dass sie ihr Potential nicht voll ausschöpften. Der 4. Platz im Vorlauf sorgte aber für zusätzlichen Druck im Hoffnungslauf, in dem sich nur die ersten beiden Boote für das A-Finale qualifizieren konnten. In diesem Rennen zeigten sich die beiden aber ganz anders – freier und bereit alles zu geben. Bei 500m hatten sich die USA leicht abgesetzt und Benjamin und Johannes (1:41,70) kämpften zusammen mit dem Boot aus Serbien (1:41,96) und Österreich (1:42,20) um den notwendigen 2. Platz. Auf den zweiten 500 Metern ergriff Benjamin die Initiative, setzte eine Zwischenspurt. Die Österreicher konnten nicht folgen, aber die Serben blieben bis 1500 Meter dran. Im Endspurt konnten Benjamin und Johannes aber so aufdrehen, dass sie noch einmal an die überraschten Amerikaner heranfuhren und die Serben klar distanzierten. Damit war das Ticket fürs A-Finale gesichert. Im A-Finale startete unser Zweier mutig und schaffte es bis 500 Meter auf Augenhöhe mit Uzbekistan und den USA den Anschluss zu halten. Chile und Italien hatten sich schon leicht abgesetzt. Nach der 1000m-Marke mussten sie abreißen lassen und konzentrierten sich darauf den Ungarischen Zweier zu kontrollieren. Im Ziel ging Gold an Chile, Silber an die Italiener, Bronze an Uzbekistan, gefolgt von den USA, vor Benjamin und Johannes und den Ungarn. Glückwunsch!

Der Sonntag (11.07.2021) sollte noch einmal für Spannung sorgen. Was für eine Besetzung im Finale des leichten Fraueneiners!!!

Silvia Crosio, die schon 2019 bei der WM in der offenen Klasse Gold im leichten Doppelvierer errungen hatte, die Griechin Evangelia Anastasiadou, die sich in Luzern sportlich für die Olympischen Spiele qualifiziert hatte, dann aber nicht mitgenommen wurde, da der verband nur ein nachqualifiziertes Boot mit nach Tokio nehmen durfte, die Russin Aleksandra Fomina, die in allen Vorrennen einen sehr starken Eindruck hinterließ, die Irin Cliodhna Nolan, die schon 2020 bei der U23-EM in Duisburg Gold im leichten Zweier-ohne errungen hatte, die Östereicherin Lara Tiefenthaler, die dieses Jahr schon im Weltcup in Zagreb auf Platz 3 gefahren war und 2019 auf der U23-WM in Sarasota ebenfalls im leichten Einer Bronze gewonnen hatte UND natürlich Cosima, die ebenfalls in Sarasota eine Bronzemedaille, allerdings im Doppelzweier gewonnen hatte. Ein absolutes Top-Feld. Entsprechend groß war die Spannung, als die Ruderinnen sich an der Startbrücke ausrichteten. Auf den ersten 250 Metern versuchte Lara Thiefenthaler die Flucht nach vorne, dicht gefolgt von Silvia Crosio und Evangelia Anastasiadou. Die 500m-Marke überquerten diese beiden dann nahezu zeitgleich als erste, Cosima mitten im Feld 1,5 Sekunden dahinter. Auf den zweiten 500 Metern sorgen die beiden führenden Boote für eine Vorentscheidung und bringen zusammen mit der Russin Alexandra Fomina schon etwas Wasser zwischen sich und den folgenden Booten mit Cosima. Auf der zweiten Streckenhälfte findet dann jeweils ein Dreikampf vorne um die Medaillen und dahinter um die Platzierungen statt. Im Ziel schiebt die Italienerin Silvia Crosio ihren Bugball vor der Griechin und der Russin über die Ziellinie. Im Endspurt überholt die Irin Cliodhna Nolan Cosima, so dass sich Cosima mit dem 5. Platz zufrieden geben muss - Ein packendes, hartes Rennen für alle.

Abschließend kann der NRV sehr stolz auf seine 4 Athleten sein – 3 Rennen – 3x A-Finale und eine Silbermedaille für Cecilia Sommerfeld!!  Glückwunsch und ein großer Dank auch an die Trainer Christian und Peter Stoffels.

 

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