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Krebse im Baldeneysee - Zweimal stoppten „Krebse“ den Erfolg unserer Junior*innen.

Nach dem sehr erfolgreichen ersten Finaltag mit den Rennen der U23-Ruderer wollten unsere Junioren und vor allem auch unsere Juniorin Carolin Oldenkott mit weiteren Erfolgen die Bilanz des NRV noch weiter verbessern. Allerdings schmälerten zwei Krebse etwas die Bilanz.

Noch am Samstag wollten sich unsere B-Junioren Colin Weiler und Paul Brüggen mit ihren Partnern Alexander Tarek Scholz (Duisburger RV) und Noel Jaschke (RV Rauxel) und Steuermann Luis Fynn Paulweber (Duisburg) im Halbfinale den Platz für das Finale erkämpfen. Nach dem Sieg im Vorlauf war dies nicht unwahrscheinlich. Das Halbfinale gestaltete sich wie erwartet als enges Rennen. Nach zögerlichem Start kämpfte sich unser Vierer auf der zweiten Streckenhälfte Schlag für Schlag an die dritte Position, die die Qualifikation bedeutet hätte. Aber ca. 250 Meter vor dem Ziel fängt Colin einen dicken Krebs (bleibt beim Ausheben mit seinem Blatt im Wasser hängen), so dass sich das gesamte Skull verdreht und das Boot nahezu zum Stillstand kommt. Auch noch so kräftige Schläge der Mannschaft können den entstandenen Rückstand nicht mehr wett machen, so dass nur noch der vierte Rang und somit „nur“ das B-Finale gefahren werden kann. Das B-Finale können die Jungs dann zwar gewinnen, ein Kampf um die Medaillen wäre drin gewesen, da ihre Halbfinalgegner im Finale auf den Rängen 2 bis vier eingekommen sind. Da hätten sie um Bronze mitfahren können.

Mit einem Platz auf dem Treppchen hatte Trainer Christian Stoffels für Carolin Oldenkott zusammen mit ihrer Partnerin Lilli Fischer (Essener RRV) im leichten Juniorinnen Doppelzweier gerechnet. Im Vorlauf hatten die beiden schon mit der Bestzeit aller Teilnehmerinnen überzeugt. Im Finale ging es auf dem ersten Teilstück zunächst knapp zu. Die Boote vom Kölner RV, Nürtingen, Essen und unser Zweier passierten die 500 mit gerade mal 1,5 Sekunden Abstand. Bei 750 Metern zogen Carolin und Lilli aber mächtig an und schoben ihren Bugball erstmalig in Führung. Diese Führung bauten sie auch Stück für Stück aus, so dass Regattasprecher Boris Orlowski schon verkündete, dass der Sieg der Neusser Renngemeinschaft nicht mehr genommen würde. Doch dann, 5 Schläge vor dem Ziel, schlug wieder das Schalentier aus dem Baldeneysee zu. Ein leichter Steuerfehler auf den letzten Metern - ein Skull bleibt hängen und das Boot steht. Das Kölner Boot nutzt die Chance und fährt mit einer Sekunde vor Carolin und Lilli über die Ziellinie. Schade – dennoch Glückwunsch zu Silber und diesem toll gefahrenen Rennen.

Drei Stunden später griff Carolin noch einmal in das Rennen um die Medaillen ein – diesmal im leichten Einer. Der Halbfinalsieg gab ihr Selbstvertrauen, so dass sie ihr Rennen fahren konnte. Typisch für sie, überdrehte sie nicht auf der ersten Streckenhälfte. Zur Verwunderung des Regattasprechers lagen die beiden Mittelbahnen, auf denen die Halbfinalsiegerinnen gesetzt waren, bei 500 m zurück, Carolin auf Rang 4. Aber wie im Doppelzweier startete sie nach der Streckenhälfte ihren Angriff – und das mit Erfolg! 250 Meter vor dem Ziel übernahm sie die Führung und gab sie nicht mehr ab. Sauber rudernd, ohne Krebs überfuhr sie als Siegerin die Ziellinie. Diesmal konnte sie sich über Gold freuen! Glückwunsch!

Damit hat der NRV an diesem Wochenende mit 6 Goldmedaillen, 2 Silbermedaillen und einer Bronzemedaille die bisher erfolgreichste Bilanz bei Jahrgangsmeisterschaften geschafft.

Neo Bromby schaffte mit seinem Duisburger Partner Jonas Cretnik leider nicht ins Halbfinale des mit 27 Booten besetzten Feld des leichten Junior-Doppelzweiers B.

Das Meldefeld im schweren Junior-A-Einer war mit 34 Booten noch größer. Robert Sommerfeld konnte sich mit zwei dritten Rängen leider nicht für das Halbfinale qualifizieren.

©2021 Neusser Ruderverein e.V.