Guter Start in die Saison, drei Top-Ergebnisse für Alex, Vera und Cosima
Sonntag, 08. April 2018


Am zurückliegenden Wochenende fand in Leipzig für Juniorinnen A und Seniorinnen die zentrale DRV-Langstrecke statt. Für die Seniorinnen-A [offene Klasse der Frauen] und die Seniorinnen-B [U23] war zusätzlich noch ein zentraler 2000m-Ergometertest verpflichtend.

Alljährlich rufen die Bundestrainer des Deutschen Ruderverbandes ihre Kaderathleten nach Leipzig, um deren Leistungsstand im direkten Vergleich zu überprüfen. An diesem Wochenende mussten die Seniorenklassen (über 19 Jahre) am Samstag zunächst auf dem Ergometer ihre physische Leistungs-fähigkeit auf der Normaldistanz (2000m) unter Beweis stellen. Am Sonntag stand dann für alle Ruderer die Ausdauer und das technische Können auf dem Prüfstand. Dabei mussten sie über 6000m in das anspruchsvolle Kleinboot (in den Einer für die Skuller und in den Zweier ohne für die Riemenruderer). Auf der Basis dieser Ergebnisse werden Ranglisten erstellt, die bei der Nominierung für die Weltmeisterschaften eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

Trainer Christian Stoffels war am Freitag mit unseren drei Top-Athletinnen nach Leipzig aufgebrochen. Alexandra Höffgen startete im Senior-A-Zweier ohne (SF 2- A), Vera Spanke im leichten U23 Frauen Einer (SF 1x B LG) und Cosima Clotten im Juniorinnen A Einer (JF 1x A). Auf der Rückfahrt konnte er sich mit seinen Ruderinnen über drei Top-Platzierungen freuen, die darauf hindeuten, dass wir dieses Jahr drei Ruderinnen haben werden, die vom DRV für internationale Aufgaben berücksichtigt werden.

Alexandra Höffgen war an beiden Tagen jeweils als erste dran. Auf dem Ergometer konnte sie ihre herausragende Physis unter Beweis stellen und mit einer Zeit von 6:48 den 2. Platz hinter der Berlinerin Christina Stöhner belegen. Am Sonntag sollte es mit ihrer Zweierpartnerin vom Donau-Ruder-Club Ingolstadt, Sophie Oksche, noch besser funktionieren. Mit einer Zeit von 24:22 konnten sich Alex und Sophie mit 12 Sekunden Vorsprung auf Lea-Kathlen Kühne/Hannah Bornschein (Mainzer RV) und 17 Sekunden vor Frauke Hacker/Anna Härtl (Olympischer RC Rostock/RC Potsdam) als schnellster Frauen-Zweier-ohne durchsetzen.

Vera Spanke war in der letzten Woche noch stark erkältet gewesen, so dass es bis Donnerstag nicht feststand, ob sie überhaupt starten konnte. Aber um im Nominierungsgeschäft zu bleiben entschied sie sich für den Start. Beim Ergotest erreichte sie zwar nicht ihre eigene Zielvorgabe, fuhr aber mit 7:13.6 eine neue persönliche Bestzeit. Damit war sie hinter Louise Assmussen (7:12.4), Johanna Reichhardt (7:13.0) und Katrin Volk (7:13.2) viert-schnellste leichte U23-Skullerin und insgesamt siebte, wenn man auch die A-Seniorinnen hinzunimmt (31 Boote). Auf der Langstrecke erzielte Vera mit 26:06 hinter Johanna Reichardt (26:01) die zweitbeste Zeit bei den U23-Skullerinnen und den 7 Platz aller leichten Skullerinnen, nur 1 Sekunde hinter der Olympiateilnehmerin von Rio, Ronja Finni Sturm (26:05).

Am Sonntag konnte dann auch Cosima Clotten an den Start. Da die A-Junioren ihre Ergotests in den Landesstützpunkten schon gefahren sind, stand für sie „nur“ die Langstrecke auf dem Programm. Die deutsche Jungendmeisterin des letzten Jahres im leichten Einer startet dieses Jahr bei den schweren Skullerinnen, da auf den Junioren-Weltmeisterschaften keine Leichtgewichtsklassen an den Start gehen. So möchte sich Cosima bei den schweren Juniorinnen durchsetzen. Auf den 6000 m wusste sie dann auch in einer Zeit von 27:15 zu überzeugen. Sie belegte damit im 30-Boote-Feld den dritten Platz und machte damit ihren Anspruch auf eine WM-Fahrkarte deutlich.

 

http://www.rudern-in-leipzig.de/

 

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