Überzeugende Leistungen der Top-Athleten des NRV bei der zentralen Langstreckenüberprüfung des DRV und des NWRV in Dortmund
Sonntag, 03. Dezember 2017


Von: M. Stoffels / B. Spanke

Am vergangenen Wochenende mussten sich die Ruderinnen und Ruderer, die sich für „höhere Aufgaben“ qualifizieren möchten, alle einem 6000m-Langstreckentest auf dem Dortmund-Ems-Kanal stellen. Dieser Langstreckentest gibt den Landes- und Bundestrainern einen ersten Hinweis, mit welchen Athleten sie im kommenden Jahr planen können.

Für die B-Junioren sowie einige Bootsgattungen der A-Junioren, wie z.B. den leichten Zweier ohne, waren die Rennen für den Nordrhein-Westfälischen Ruderverband (NWRV) ausgeschrieben. Diese Rennen fanden am Samstag statt. Für die schweren Einer und Zweier-ohne der A-Junioren sowie für alle Senioren und Seniorinnen fanden die Rennen am Sonntag unter den Augen der Bundestrainer statt. Die Athleten, die sich für die WM qualifizieren möchten, mussten am Samstag noch einen 2000m Ergometer-Test fahren. Hier bestand die erste Möglichkeit die Qualifikationsnormen zu erreichen.

Auf der NWRV-Langstrecke gingen 5 Boote des Neusser Rudervereins an den Start – immer begleitet und angefeuert vom Trainerteam Christian und Peter Stoffels, die an diesem Wochenende damit auf schlammigen Wegen entlang des Kanals auch Höchstleistungen auf dem Fahrrad leisteten. Pro begleitetem Boot bedeutete das ca. 14 Km durch Wind und kalten Regen.

Als erste ging Helena Spanke im 25-Boote-Feld des Juniorinnen-B Einers auf die lange Strecke im Kampf mit der Uhr. Sie konnte ihre Leistung auf den Punkt abrufen, fuhr gleichmäßig wie ein Uhrwerk und belegte abschließend einen hervorragenden 4. Rang.

Beim nächsten Rennen mit Neusser Beteiligung mussten sich Christian und Peter gleichzeitig auf das Fahrrad setzen, da im leichten Junior-A-Zweier-ohne gleich zwei Neusser Teams gemeldet waren. Benjamin Nelles und Johannes Neubauer konnten nicht nur das Vereinsduell gegen Nico Leffke und Tom Hagmanns für sich entscheiden, sondern waren abschließend auch der schnellste Zweier in dem 5-Boote-Feld. Nico und Tom ruderten auf den dritten Rang.

Mit einer Platzierung im Mittelfeld (14.) konnte sich Frederic Trappen im Leichtgewichts-Junior-A-Einer bei 26 gestarteten Booten behaupten. Dafür, dass Freddi teilweise auch in Großbooten trainiert und somit in diesem Herbst noch nicht so viel Einer gefahren ist, ist das eine respektable Leistung.

Die positive Überraschung des Samstags lieferte dann Cecilia „Cece“ Sommerfeld im leichten Junior-A-Einer. Cece rudert seit Mitte dieses Jahres, hatte schon zusammen mit Helena im Herbst überzeugende Rennen abgeliefert und fuhr nun im technisch sehr anspruchsvollen Einer auf einen 4. Platz (von insgesamt 13 Booten). Dabei ließ sie unter anderem auch die diesjährige Deutsche Jahrgangsmeisterin im leichten Junior-B-Doppelzweier, Ariane Becker, hinter sich – Wahnsinn!!!!

Während die Junioren sich noch über den Kanal quälten, mussten unser Seniorinnen, Alex Höffgen und Vera Spanke auf den Ergometer. Auch hier konnte Trainer Christian Stoffels zufrieden feststellen, dass die Trainingsleistungen in der bisherigen Vorbereitung stimmen. Alex überzeugte als insgesamt Zweite bei den Seniorinnen A (schwer)  mit einer 2000m-Zeit von 6:48,9 nahe an ihre Bestzeit heran und lag nur knapp hinter Christin Stöhner von SV Energie Berlin. Vera fuhr mit 7:14,5 eine neue persönliche Bestzeit (bei offiziellen Tests). Damit unterboten sowohl Alex wie auch Vera entsprechend ihrer Gewichtsglassen die Qualifikationsnormen für die A-WM.

Am Sonntag ging es dann für die schweren A-Juniorinnen und Seniorinnen auch auf die 6000m.

Zuerst musste Alex zusammen mit ihrer neuen Partnerin Sina Kühne vom Dresdner RV im Frauen-Zweier-ohne durch den Schneeregen. In einem engen Rennen konnte sich Alex mit ihrer Partnerin als schnellstes Boot des DRV durchsetzen. Es folgten mit 2 Sekunden Abstand die Rgm. Donau-RC Ingolstadt/RC Potsdam mit Annabel Oertel und Marie Sophie Zeidler und mit 9 Sekunden Abstand die Rgm. RC Potsdam/RC Tegel mit Isabelle Hübener und Alyssa Meyer. Alle 9 Boote lagen innerhalb einer Minute.

Vera fuhr auch ein überzeugendes Rennen. Insgesamt waren 31 Boote aus dem A-Bereich und dem U23-Bereich gestartet. Als zweitschnellstes Boot der U23-Skullerinnen belegte sie insgesamt den siebten Platz. Es trennten sie allerdings nur 7 Sekunden zu Platz 3, den Leonie Pieper belegte. Leonie ist dieses Jahr auf der A-WM für Deutschland den Einer gefahren.

Als letzte Starterin des NRV ging dann Cosima Clotten, die diesjährige Deutsche Meisterin im leichten Juniorinnen-Einer, bei den schweren Juniorinnen im Einer an den Start. Auch sie zeigte eine großartige Leistung, überholte insgesamt drei Boote und wurde am Ende als Dritte von insgesamt 25 Booten in den Ergebnislisten aufgeführt.

Damit haben die Boote des NRV alle überzeugen können, ein deutliches Zeichen, dass die Trainingsarbeit unserer Trainer Früchte trägt. Das lässt für die kommende Saison hoffen.

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